Biografie

Cécile Grüebler studierte Cello bei Thomas Grossenbacher an der Zürcher Hochschule der Künste sowie bei Truls Mørk an der Norwegian Academy of Music in Oslo und besuchte Meisterkurse bei David Geringas, Frans Helmerson, Ivan Monighetti, Wolfgang Boettcher, Wen-Sinn Yang und Claude Starck. Engagements als Solokünstlerin mit Orchester sowie als Mitglied von Kammermusik-Ensembles führten Cécile Grüebler auf Tourneen: Sie trat als Solistin mit dem Jiangsu Symphony Orchestra in China auf, mit dem Philharmonischen Orchester Hradec-Kralove in Tschechien, mit der Münchner Camerata in Deutschland, oder mit der Camerata Universidad Andrés Bello in Chile. In der Schweiz, wo sie auch lebt, gab sie Konzerte mit dem Philharmonischen Orchester Budweis, dem Akademischen Orchester Zürich, dem Symphonischen Blasorchester der Schweizer Armee und dem Symphonieorchester für Filmmusik “TiFiCo”.
 
Neben ihrer Tätigkeit als Konzertcellistin im Klassikbereich arbeitet Cécile Grüebler als Solocellistin für diverse nationale und internationale Studioproduktionen, unter anderem in London und Los Angeles. Sie ist Mitglied der Musical-Company “Quickchange” sowie Teil eines Ensembles, das sich der musikalischen Begleitung von Stummfilmen widmet und spielt Aufnahmen für Theaterproduktionen ein. 2017 baute sie mit Blick auf künftige Projekte in den USA während eines mehrmonatigen Aufenthaltes in New York ihr bestehendes musikalisches Netzwerk aus und fasste unter anderem in der lokalen Jazz-Szene Fuss. 2018 interpretierte sie im Auftrag des Schweizer Filmemachers Markus Imhoof eine Filmmusiksequenz in dessen Dokumentarfilm “Eldorado”. Im selben Jahr spielte sie in Wien in Guy Lichtensteins Kurzfilm “Das Probespiel” als Cellistin die Hauptrolle und komponierte auch die Musik für die Schlussszene.